Dr. Frank - Ulrich Strauß
  Med. Infos
 
 

Medizinische Informationen

  1. Prostata
  2. Niere
  3. Harnsteine
  4. Äußeres Genital
  5. Potenz
  6. Fruchtbarkeit

 


 


Prostata Thermotherapie
ambulant in der Praxis durchführbar
ohne Operation
ohne Narkose
ohne Blutverlust
ohne Nebenwirkungen
ohne Potenzstörungen
ohne nennenswerte Schmerzen


 


Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) – was ist das?


Es handelt sich um das spontane Wachstum des Prostatagewebes. Dies kommt bei ca. jedem zweiten Mann über 50 Jahre und bei fast jedem, der älter als 80 Jahre ist, vor. Aber auch jüngere Männer können davon betroffen sein. Diese Krankheit macht sich vor allem durch Probleme beim Wasser lassen bemerkbar. Die Ursache dafür ist, dass die Prostata, durch die die Harnröhre verläuft, vergrössert ist und die Harnröhre daher zusammendrückt. Im Frühstadium kann die BPH medikamentös behandelt werden. Bekam man dadurch das Gewebewachstum und die damit verbundenen Probleme nicht unter Kontrolle, musste noch bis in die ersten 90er Jahre das wuchernde Prostata-gewebe operativ entfernt werden. Diese Operation – die sog. Transurethrale Resektion (Ausschälung durch die Harnröhre) – ist ein anspruchsvoller operativer Eingriff, der nur unter Narkose durchführbar und mit einem ca. 10tägigen Krankenhausaufenthalt und Nebenwirkungen wie z.B. Potenzstörungen verbunden ist.


 


Die TransUrethrale Mikrowellen-Prostata Thermotherapie (TUMT) bei BPH



Diese in den 90er Jahren entwickelte Behandlung füllt das große therapeutische Vakuum zwischen einer medikamentösen und einer unvermeidbaren Operation im fortgeschrittenen Stadium.



Das Prinzip:

Mittels eines speziellen Katheters, der in der Harnröhre positioniert wird und Mikrowellen abstrahlt, wird das Prostatagewebe auf Temperaturen bis zu ca. 70 °C gezielt erhitzt. Diese Erhitzung verursacht, dass das Prostatagewebe abstirbt und der Körper es auf natürliche Weise ausscheidet.

 

Behandlungsresultat:

Die Prostata wird deutlich kleiner, der Druck auf die Harnröhre lässt nach, die Harnröhre ist wieder frei mit Urin passierbar.

 

Behandlungsablauf:

-vor der Behandlung erfolgt eine gründliche Untersuchung mittels Ultraschall, um die Restharnmenge nach dem Wasser lassen sowie die genaue Prostatagröße zu bestimmen

-bei der einmaligen Thermotherapie liegen Sie bequem auf einer Liege. Dann wird ein Katheter in die Harnröhre eingeführt. Neben der Mikrowellenantenne befindet sich im Katheter ein Temperatursensor, der die Temperatur außerhalb der Prostata mißt, und ein Kühlkreislauf, der dafür sorgt, dass die Harnröhre selber nicht erhitzt wird. Es lindert auch das Wärmeempfinden deutlich

-im Enddarm wird eine zweite Temperatursonde plaziert, die auch die Temperaturentwicklung während der Behandlung außerhalb der Prostata überwacht

-die eigentliche Behandlung kann nun beginnen. Dabei liegen Sie bequem auf der Liege, Sie können sich dabei unterhalten, lesen oder fernsehen. Sie werden unter Umständen die Erwärmung der Prostata spüren und einen mässigen Harndrang haben. Beide Begleiterscheinungen sind während der Behandlung normal. Nach ca. 60 Minuten ist die Behandlung abgeschlossen, der Katheter und die Sonden werden entfernt

-nach der Behandlung haben Sie noch ein die nächsten Tage begleitendes Informationsgespräch mit dem behandelnden Urologen. Dann können Sie nach Hause gehen. Um den Heilungsverlauf zu beobachten, werden Sie in den nächsten Tagen in die Sprechstunde gebeten.

-der Heilungsverlauf selber besteht im Ausscheiden des durch die Wärme abgestorbenen Gewebes durch die Harnröhre. Dieser Prozess dauert bis zu einigen Wochen, während dieser Zeit können Sie Gewebepartikel im Urin beobachten.




Vorteile der TUMT:


  • Operationsersatz bei entsprechender Notwendigkeit-ambulant in ca. 60 Minuten durchführbar
  • durch den Patienten gut tolerierbar (auch bei vorhandenem erhöhten Narkoserisiko) und fast schmerzfrei
  • sie ist eine schonende, nicht verletzende Behandlung

Fragen Sie Ihren Urologen nach dieser Therapie! Er wird Ihnen diese Methode gerne erläutern.